Pressemeldungen & Statements 2011



Angebliche Steuerhinterziehung!
Staatsanwaltschaft Heidelberg kriminalisiert Gunther von Hagens


Heidelberg, 18.05.2011. Die von der Staatsanwaltschaft Heidelberg vor dem Landgericht Mannheim erhobenen und in der Öffentlichkeit verbreiteten Vorwürfe gegen Gunther von Hagens wegen angeblich nicht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge und Steuerhinterziehung sind haltlos. Vielmehr werfen die Ankläger Fragen auf, deren Beantwortung sie sich im angestrebten Verfahren werden stellen müssen. Das Landgericht Mannheim hat nun darüber zu entscheiden, ob diese Anklage zugelassen wird.

Wie sehr die Staatsanwaltschaft Heidelberg dabei einzig auf die Person Gunther von Hagens abzielt, der sich aufgrund seiner fortschreitenden Parkinson-Erkrankung weitestgehend aus dem Unternehmen in Guben zurückgezogen hat, um sich auf die Bewahrung seines Lebenswerks zu konzentrieren, zeigt der Fakt, dass er seine Ehefrau Dr. Angelina Whalley laut heutiger Pressemitteilung „zu ihren Taten angestiftet“ haben soll.

Bereits in der Vergangenheit hat die Staatsanwaltschaft Heidelberg versucht, den Mediziner und Erfinder der KÖRPERWELTEN strafrechtlich zu belangen – und ist damit gescheitert: Die angeblich unzulässige Führung von Dr. von Hagens in der Volksrepublik China verliehenem Professorentitels gelangte unter Forderung einer Geldstrafe von 300.000 Euro zur Anklage. Doch der Plastinator wurde 2010 vom Oberlandesgericht Karlsruhe freigesprochen. Im März 2011 entschied schließlich das Oberverwaltungsgericht Münster, dass dieser Tatvorwurf von Anfang an unbegründet war!

Auffällig ist auch der Zeitpunkt der jetzigen Anklageerhebung, unmittelbar nachdem Gunther von Hagens gegen das Land Nordrhein-Westfalen eine Amtshaftungsklage über 2 Millionen Euro wegen Rufschädigung und der durch das Strafverfahren wegen angeblichen Titelmissbrauchs entstandenen Kosten erhoben hat.

Plastinator Gunther von Hagens: „Ich habe im brandenburgischen Guben seit 2006 mehr als 40 Millionen Euro investiert und zeitweise fast 200 Menschen beschäftigt, viele davon aus der Arbeitslosigkeit gerettet. Während die Staatsanwaltschaft Brandenburg als lokal zuständige Behörde keinerlei Veranlassung für ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren sah, ordneten die Heidelberger Staatsanwälte im April 2008 eine Hausdurchsuchung an. Über diese von der Presse als ‚Steuer-Razzia’ titulierte, von 80 Ermittlern durchgeführte Hausdurchsuchung im Institut für Plastination und im Gubener Plastinarium waren zuvor Zeitungen und ein Fernsehteam vertraulich informiert worden. Da darf die Unparteilichkeit der Heidelberger Staatsanwaltschaft angezweifelt werden.“

Nach dem jetzigen Vorpreschen der Staatsanwaltschaft Heidelberg wird sich das Landgericht Mannheim mit der Frage befassen müssen, warum die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben hat, ohne die bereits durch seine Verteidigung angekündigten medizinischen Unterlagen zur Verhandlungsunfähigkeit des Gunther von Hagens aufgrund dessen fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung abzuwarten. Dies kann nur damit beantwortet werden, dass ein längeres Zuwarten der Anklageerhebung darin resultiert hätte, dass die angestrebte Statuierung eines Exempels durch entsprechend gesundheitlich bedingtes Verfahrensende verpufft wäre. Warum sonst wird die Anklage vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer anstatt vor dem eigentlich zuständigen Amtsgericht erhoben.

Dazu erklärt Strafverteidiger Franz-Josef Schillo: „Wir werden nachweisen, dass das Vorgehen der Staatsanwaltschaft interessengelenkt ist und darauf abzielt, die weltweite Reputation in der Öffentlichkeit zu schädigen und ihn als Wissenschaftler in Frage zu stellen. Der Vorwurf angeblich nicht gezahlter Sozialabgaben kann hier nur als weiterer Versuch gewertet werden.“

Pressestelle KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Rathausstraße 11
69126 Heidelberg
E-Mail: p.kiefer@plastination.com

zurück



2 Millionen Euro Schadenersatz!
Gunther von Hagens verklagt Land NRW

Heidelberg, 11.05.2011 - Gunther von Hagens hat das Land Nordrhein-Westfalen wegen ungerechtfertigter Strafverfolgung vor dem Landgericht Düsseldorf auf Schadenersatz verklagt. Er macht sogenannte Amtshaftungsansprüche wegen der Kosten und der Rufschädigung durch das Strafverfahren in Höhe von rund zwei Millionen Euro geltend. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte nach einem siebenjährigen Gerichtsverfahren festgestellt, dass die Beamten des Wissenschaftsministeriums ohne jede Rechtsgrundlage Herrn Dr. von Hagens untersagt hatten, seinen rechtmäßig in China erlangten Professorentitel in Deutschland zu führen. Das Oberverwaltungsgericht von NRW hatte am 14. März 2011 entschieden, dass sich das Land „eine Kompetenz angemaßt (hatte), die ihm so unter keinen Umständen zukam“. Infolge dieser Amtsanmaßung wurde gegen Gunther von Hagens ein Strafverfahren wegen des Vorwurfs des Titelmissbrauchs eingeleitet, das in dritter Instanz mit einem Freispruch endete. Auch vor dem Oberverwaltungsgericht war Gunther von Hagens nunmehr erfolgreich. Das Gericht urteilte (Az. 19 A 3006/06):

Gunther von Hagens hat als bundesweit bekannte Person des öffentlichen Lebens durch die Berichterstattung in Medien über seine mehrjährige strafrechtliche Verfolgung in Baden-Württemberg wegen unbefugter Führung seines chinesischen Professorentitels eine erhebliche diskriminierende Beeinträchtigung in seinem Persönlichkeitsrecht erlitten. Der Kläger ist im Zusammenhang mit dem mehrjährigen Strafverfahren durch die Medienberichterstattung in der Öffentlichkeit mit dem Vorwurf konfrontiert worden, seinen chinesischen Professorentitel missbräuchlich geführt und sich unbefugt einen ihm so nicht zustehenden Titel angemaßt zu haben. Dies wurde mit Ausdrücken wie ’Hochstapler’ versehen. (…) Die Beeinträchtigung traf und trifft den Kläger auch in seinem grundrechtlich geschützten Bereich. Der aus seiner Sicht von Anfang an unberechtigte und nach dem Freispruch auch objektiv unbegründete Strafvorwurf der (…) rechtswidrigen Titelführung beeinträchtigt den Kläger, zumal als bundesweit bekannte Person des öffentlichen Lebens, in seinem sozialen Achtungs- und Geltungsanspruch und treffen ihn so in seinem durch Art. 2 Abs. 1 Grundgesetz geschützten Persönlichkeitsrecht. Durch die öffentlichen Vorwürfe wird gerade auch seine Ehre als Wissenschaftler herabgewürdigt. Das beklagte Land hat zu dieser öffentlichen diskriminierenden Beeinträchtigung einen maßgeblichen Beitrag geleistet.“Der Wissenschaftler und Mediziner Gunther von Hagens erklärt hierzu: „Ich habe in den vergangenen Jahrzehnten sehr viel begeisterten Zuspruch für meine wissenschaftliche Arbeit erhalten. Dennoch bin ich mir bewusst, dass meine Gegner alles daran setzen, diese Arbeit zunichte zu machen. Hierfür ist ihnen jeder auch noch so absurde Vorwurf recht. Deshalb bin ich der Justiz sehr dankbar, dass sie stets – wie auch hier – Objektivität bewiesen hat und keinen unhaltbaren Vorwürfen gegen mich und meine Arbeit erlegen war.

Pressestelle KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Rathausstraße 11
69126 Heidelberg
E-Mail: p.kiefer@plastination.com


zurück


 
Ab 15. April! Gunther von Hagens´ faszinierende Tierplastinate im Kölner Zoo

Köln/Heidelberg. Tierisch Anatomisch wird´s ab 15. April im Kölner Zoo! Nach Stationen im Neunkircher Zoo, in Mannheim und im Naturhistorischen Museum Wien mit insgesamt mehr als 300.000 Besuchern präsentieren Dr. Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley ihre neue Ausstellung KÖRPERWELTEN der Tiere erstmals in der Domstadt.

Über 5 Monate lang können Zoobesucher auf eine unvergessliche anatomische Safari gehen. In der Mehrzweckhalle des Tropenhauses sowie im Nashornhaus, dem 1863 im maurischen Stil erbauten ehemaligen Elefantenhaus, zeigt der Plastinator auf rund 1.000 Quadratmetern 20 spektakuläre Ganzkörper-Plastinate sowie eine beeindruckende Vielzahl von Einzelpräparaten, Scheiben- und Organplastinaten.

Der Blick unter die Haut der Riesen aus Wüste, Urwald und Ozean vermittelt in seiner Detailtreue nie gesehene Einblicke in Nervensystem, Knochenbau, Muskulatur und Organe von Giraffe, Bär,
Pferd, Hai, Gorilla, Oktopus, Strauß & Co. Absolutes Highlight ist die Elefantenkuh „Samba" - mit einer Größe von 6 mal 3,50 Metern das gewaltigste Lebewesen, das je plastiniert wurde. Anschaulicher als jedes Tierbuch erklärt die Ausstellung spannende Besonderheiten der Natur wie die 40.000 Muskeln im Rüssel des Elefanten oder die 50 Zentimeter lange Zunge der Giraffe, die sie wie eine Hand benutzen kann.

Aufgrund ihrer leicht verständlichen Aufmachung sensibilisiert die Ausstellung bereits die kleinen Besucher für die Fragilität selbst der größten und stärksten Tiere. Kinder entwickeln dabei auf natürliche Weise eine höhere Wertschätzung gegenüber Tieren und mehr Respekt vor dem Leben aller Geschöpfe. „So ergänzen sich der pädagogische Anspruch des Kölner Zoos mit seinen
zahlreichen Natur- und Artenschutzprojekten und der pädagogische Anspruch der KÖRPERWELTEN der Tiere ideal. Wir freuen uns, unseren Besuchern eine neue Attraktion und mit ihr neue Zusammenhänge aufzeigen zu können", erklären die beiden Vorstände des Kölner Zoos, Theo Pagel und Christopher Landsberg.

„Wir können von Menschen nur dann respektvollen und achtsamen Umgang mit anderen Lebewesen erwarten, wenn sie über ein entsprechend fundiertes Wissen über die Wunder und Eigenarten ihrer Natur verfügen. In den KÖRPERWELTEN der Tiere vermitteln wir dieses Wissen", ergänzt Gunther von Hagens. Weitere Infos unter www.KoerperweltenDerTiere.de und www.koelnerzoo.de

Öffnungszeiten
15. April bis 30. September 2011
Montag bis Sonntag 9:00 bis 18:00 Uhr (Die Tierhäuser schließen 17:45 Uhr)

Ausstellungsadresse
Kölner Zoo
Riehler Straße 173
50735 Köln

Tickets
Die an den Zoo-Kassen oder im Internet unter www.koelnticket.de erworbenen Tickets berechtigen zum einmaligen Besuch des Kölner Zoos und KÖRPERWELTEN der Tiere. Erwachsene 21,00 Euro; Ermäßigte Personen (Schüler, Studenten, Azubis) 15,00 Euro; Kinder (4 bis einschl. 12 J.)12,50 Euro; Erwachsenengruppen (ab 15 Pers.) 17,00 Euro. Begleitende Lehrer und Körperspender haben freien Eintritt zur Ausstellung!

29. März 2011
Pressestellen:

KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Tel.: +49 (0)6221-331161
Fax: +49 (0)6221-331124
E-Mail: p.kiefer@plastination.com oder
presse-tiere@plastination.com


KÖLNER ZOO
Annett Dornbusch
Tel.: +49 (0)221-7785235
Fax: +49 (0)221-7785111
E-Mail: dornbusch@koelnerzoo.de


 
KÖRPERWELTEN ab 27. April in der Hauptstadt! Gunther von Hagens macht Berlin zu seiner Herzenssache
 
Berlin, 9. März 2011. Mehr als 32 Millionen Besucher staunten bereits über Gunther von Hagens’ faszinierende Anatomie-Schau echter menschlicher Körper. Ab 27. April und erstmals in Berlin präsentieren der Erfinder der Plastination und Kuratorin Dr. Angelina Whalley im Postbahnhof am Ostbahnhof ihre bewegendste Ausstellung KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache. Gunther von Hagens: „Aufgrund meiner Parkinson-Erkrankung wird mir mehr denn je am eigenen Leib bewusst, dass das Leben die Ausnahme und der Tod das Normale ist. Diese körperliche Selbsterkenntnis möchte ich mit allen Besuchern teilen und gleichzeitig mit dieser Ausstellung ein Zeichen setzen, dass es sowohl mit KÖRPERWELTEN als auch mit dem PLASTINARIUM weitergeht. Darum ist es mir eine echte Herzenssache in Berlin mit seinem Deutschen Herzzentrum auf die Bedeutung dieses zentralen Organs hinzuweisen.“Statistisch gesehen leiden 875.000 Berliner unter Bluthochdruck. Jeder Vierte in Deutschland hat diese oftmals unentdeckte Krankheit mit fatalen Folgen wie Arterienverkalkung, Herzinfarkt oder Schlaganfall in sich. Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sind längst die häufigste Todesursache: Im Jahr 2009 gingen laut Statistischem Bundesamt rund 42% aller bundesweiten Todesfälle auf die Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen zurück – immerhin 400.000 Menschen. Die thematisch spezialisierte Ausstellung KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache setzt genau hier an. Sie zeigt den Besuchern ohne mahnenden Zeigefinger, wie bereits kleine Änderungen in unserem täglichen Leben große Auswirkungen auf den Gesamtzustand unseres Körpers haben. Mehr als 200 Präparate bieten Medizinern und Laien einen unvergesslichen Blick in ihr Innenleben, auf einzelne Organfunktionen und die häufigsten Erkrankungen. Doch auch die emotionale Komponente des Herzens und seine Symbolik in Religion, Kunst und Literatur wird beleuchtet. „Auf unser Herz, dieses lebenswichtige Organ, achten wir oft erst, wenn es erkrankt oder unter großer Belastung leidet. Deshalb wünsche ich mir, dass die Ausstellung die Besucher anregt, herzbewusster und gesünder zu leben“, betont die Ärztin Angelina Whalley den pädagogischen Wert. Weitere Informationen und Tickets (Gruppentickets ab 9 Euro, Einzeltickets ab 13 Euro) unter www.koerperwelten.de, www.ticketmaster.de sowie an allen Ticketmaster Vorverkaufsstellen. KÖRPERWELTEN Besucher, die ihre Eintrittskarte bis 26. April unter www.ticketmaster.de oder an einer Ticketmaster Vorverkaufsstelle kaufen, erhalten pro Ticket 3 Euro Frühbucher-Rabatt.

Ausstellungsadresse
Postbahnhof am Ostbahnhof
Straße der Pariser Kommune 8
10243 Berlin

Öffnungszeiten
27. April bis 14. August 2011
Sonntag bis Mittwoch 9:00 Uhr bis 19:30 Uhr (letzter Einlass 18:00 Uhr)
Donnerstag bis Samstag 9:00 Uhr bis 21:00 Uhr (letzter Einlass 19:30 Uhr)

Pressebüro KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Rathausstraße 11,
69126 Heidelberg
Tel.: 06221-331161
E-Mail: p.kiefer@plastination.com
 

Tierischer Besuchermagnet im Naturhistorischen Museum! KÖRPERWELTEN der Tiere verlängern in Wien bis 4. April

Wien, 14. Februar 2011 - „Viel anschaulicher als jedes Biologie-Buch", „nie waren Tiere beeindruckender", „geniale Darstellung des Wunders der Natur". Die vielen kleinen und großen Tierforscher sind sich nach dem Rundgang durch die KÖRPERWELTEN der Tiere einig - die völlig neu erschaffene Ausstellung mit den Riesen aus Steppe, Urwald und Ozean fasziniert jeden. So konnten Plastinator Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley jetzt nach 3 Monaten bereits den 100.000. Besucher in der einmaligen Sonder-Ausstellung im renommierten Naturhistorischen Museum Wien begrüßen. Anlass genug für die KÖRPERWELTEN Macher, die anatomische Safari aufgrund der positiven Resonanz über den 7. März hinaus bis zum 4. April 2011 zu verlängern.

Gunther von Hagens ist begeistert: „Ich freue mich sehr, dass sich unsere Tierplastinate als Besuchermagnet erweisen und in Österreich genau so eine Anziehungskraft ausüben wie einst die menschlichen Präparate vor 12 Jahren, als Wien nach Japan und Mannheim überhaupt erst die dritte Station der KÖRPERWELTEN weltweit war. Ein weiterer wichtiger Schritt für die Demokratisierung der Anatomie!"

Nur die KÖRPERWELTEN der Tiere gewähren unvergessliche Einblicke in das Innenleben von Elefant, Giraffe, Bär, Pferd, Hai, Gorilla, Strauß & Co. Über 120 Präparate in vier beeindruckenden Schausälen, dazu 20 Ganzkörper-Plastinate, zogen bereits tausende Familien, Schulklassen und Kita-Gruppen in ihren Bann. Highlight und Publikumsliebling sind jedoch „Samba" und „Chiana", die beiden weltweit ersten Elefanten-Plastinate. Aufgrund ihrer leicht verständlichen und kindgerechten Aufmachung sensibilisiert die Ausstellung bereits die kleinsten Besucher für die Fragilität selbst der größten und stärksten Tiere. Kinder entwickeln dabei auf natürliche Weise eine höhere Wertschätzung gegenüber Tieren und mehr Respekt vor dem Leben aller Geschöpfe. So ergänzen sich der pädagogische Anspruch des gastgebenden Museums und der KÖRPERWELTEN der Tiere perfekt.


Weitere Infos unter www.KoerperweltenDerTiere.de und www.nhm-wien.ac.at

Ausstellungsadresse
Naturhistorisches Museum
Maria-Theresien-Platz, A - 1010 Wien

Öffnungszeiten
Verlängert bis 4. April 2011
Donnerstag bis Montag 9:00 bis 18:30 Uhr
Mittwoch 9:00 bis 21:00 Uhr
Dienstag geschlossen

Kombi-Tickets (9-16 Euro) an den Museums-Kassen, Kinder (bis 19 J.) haben freien Eintritt.

Pressestelle KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Rathausstraße 11
D - 69126 Heidelberg
Tel.: +49 (0)6221-331161
Fax: +49 (0)6221-331124
E-Mail: p.kiefer@plastination.com

Pressestelle NHM Wien 
Ingrid Viehberger 
Burgring 7
A - 1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 52177-276
Fax: +43 (0)1 52177-395
E-Mail: ingrid.viehberger@nhm-wien.ac.at

zurück


KÖRPERWELTEN erobern Kino-Leinwand in neuer Tom Tykwer Tragikkomödie „Drei“


Heidelberg/Berlin. Für großes Kino sorgen derzeit mal wieder Gunther von Hagens´KÖRPERWELTEN. Die mit 32 Millionen Besuchern erfolgreichste Sonderausstellung weltweit spielt eine wichtige Rolle im neusten Kino-Film „Drei“ von Star-Regisseur Tom Tykwer („Lola rennt“, „Das Parfüm“). Die Tragikkomödie, die in der Vorauswahl für den „Deutschen Filmpreis 2011“ steht, lockte in den ersten vier Wochen bereits über 200.000 Besucher in die Kinos. Der Film war im September 2010 der einzige deutsche Beitrag im Rennen um einen „Goldenen Löwen“ bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig. Tykwer („Beste Regie“) und Schauspielerin Sophie Rois („Beste Darstellerin“) wurden gerade mit dem renommierten „Bayerischen Filmpreis“ ausgezeichnet.

In der Dreiecks-Beziehung um Themen wie Liebe, Sex, Stammzellenforschung, Krankheit und Tod stirbt die Mutter eines der Protagonisten, eine Körperspenderin, und wird schließlich gemäß ihres letzten Wunsches in Gunther von Hagens´ KÖRPERWELTEN ausgestellt – in Berlin.

Tykwer erklärt die Tragik dieser Situation: „Man muss sich vorstellen, deine Mutter sagt: ‚Ich habe Krebs. Und danach will ich bei Gunther von Hagens stehen.‘ ... Das ist eine Überforderung, mit der wir in ihrer Drastik erst einmal nicht umgehen können, die wir erst allmählich verarbeiten, wenn dieser Film schon längst zu Ende ist, wie ein schockierendes Bild in einer Ausstellung, die wir verlassen.“

Der Regisseur weiter: „Der Film zeigt Phänomene der Gegenwart und betrachtet sie mit großem Amüsement und mit großem Interesse und setzt sie zueinander in Stellung, ohne Fazit. Mein Film öffnet den Denkraum, der wirklich ganz viel mit unseren Alltagssorgen zu tun hat, mit Vergänglichkeit, mit Endlichkeit, mit dem Älterwerden, mit
unseren unerfüllten Sehnsüchten und Leidenschaften.“

Nach dem James Bond-Blockbuster „Casino Royale“ im Jahr 2006 bereits der zweite viel beachtete Leinwand-Auftritt für Gunther von Hagens´ legendäre Anatomie-Schau. Doch nun die Premiere in einem deutschen Film. „Wir sind stolz, dass die KÖRPERWELTEN Thema in solch einem gefeierten Film sind. Die Dreharbeiten fanden im Sommer 2009 in den KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens im Berliner Postbahnhof statt. Dorthin werden wir auch Ende April 2011 mit unseren Plastinaten und neuem,  erweitertem Ausstellungskonzept zurückkehren“, erinnert sich Kuratorin Dr. Angelina Whalley und bestätigt erstmals das Gastspiel in der Hauptstadt ab dem 27. April.

Weitere Infos unter www.koerperwelten.de und zum Film unter www.drei.x-verleih.de

Ausstellungsadresse
KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache
Postbahnhof am Ostbahnhof
Straße der Pariser Kommune 8
10243 Berlin

Pressebüro KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Rathausstraße 11
69126 Heidelberg
E-Mail: p.kiefer@plastination.com

zurück