Pressemeldungen & Statements 2010




Türkischer Staatspräsident nach Ausstellungsbesuch beeindruckt von KÖRPERWELTEN in Istanbul!

Istanbul – Hohen Besuch und ein Lob von allerhöchster Stelle gab es jetzt für Gunther von Hagens´ Ausstellung KÖRPERWELTEN in Istanbul. Der Präsident der Türkischen Republik, Abdullah Gül, nahm sich mit seiner Frau Hayrünnisa viel seiner kostbaren Zeit und ließ sich von der Ausstellungsleitung durch die Hallen der Antrepo 3 führen, um sich die Exponate ausführlich erklären zu lassen. Der Präsident zeigte so viel Interesse an den Plastinaten, dass die geplante Besuchsdauer von 30 Minuten spontan auf zwei Stunden ausgedehnt wurde.

Präsident Gül und seine First Lady ließen sich ganz volksnah mit anderen Ausstellungs-Besuchern, darunter vielen anwesenden Kindern, fotografieren. Am Ende des Rundgangs schaute sich das prominente Paar ein kurzes Video über die Plastination an, bevor man sich im Gästebuch eingetragen hat. In seinen Worten bedankte sich das türkische Staatsoberhaupt bei Gunther von Hagens für dessen Erfindung der Plastination und Entwicklung solch einer wichtigen Ausstellung sowie bei den Körperspendern.

„Der Besuch von Staatspräsident Gül ist eine große Ehre für uns! Er ist der einflussreichste Gast, der jemals die KÖRPERWELTEN besucht hat. Sein überaus freundliches Lob beweist, dass auch Menschen in anderen Kulturkreisen die Ausstellung als Chance begreifen, etwas für und über ihr Leben zu lernen. Besonders freut mich, dass meine Erfindung der Plastination in der Türkei so positiv angenommen wird. Wir schreiben unseren Besuchern kein bestimmtes Menschenbild vor und sind weltanschaulich neutral. Darum können auch Besucher mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund und religiösen Bekenntnissen die Ausstellung würdigen“, so Gunther von Hagens.

KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens in Istanbul präsentiert über 200 echte menschliche Präparate und rund zwei Dutzend Ganzkörper-Plastinate und zeigt unseren Körper im Laufe seines Lebens: wie er entsteht, reift und wächst, seinen Höhepunkt erreicht und schließlich abbaut – von der Zeugung bis ins hohe Alter. Impressionen, die weltweit bereits mehr als 31 Millionen Besucher zum Nachdenken über ein gesünderes Leben aufgefordert und zutiefst berührt haben. Doch die Ausstellung vermittelt nicht nur anatomisches Wissen. Sie ist ein Ort der Selbsterkenntnis und bietet Raum für vielfältige Emotionen und Diskussionen.

Weitere Informationen und Tickets (15-25 Türkische Lira) unter www.bodyworlds-istanbul.com

Ausstellungsadresse:
Antrepo 3
Karaköy Istanbul

Öffnungszeiten:
Sonntag bis Donnerstag: 10:00 – 18:30 Uhr
Freitag und Samstag: 10:00 – 20:00 Uhr

Pressestelle KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Rathausstraße 11,
69126 Heidelberg
E-Mail: p.kiefer@plastination.com

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Ab 17. November! Gunther von Hagens´ faszinierende Tierplastinateerstmals im Naturhistorischen Museum Wien

Nach dem Sensations-Erfolg der Ausstellung KÖRPERWELTEN der Tiere im Neunkircher Zoo und dem Herzogenriedpark Mannheim mit insgesamt rund 160.000 Besuchern präsentiert KÖRPERWELTEN Macher und Plastinator Gunther von Hagens gemeinsam mit Kuratorin Dr. Angelina Whalley seine völlig neue erschaffene Tierwelt erstmals in Österreich. Ab 17. November können die Besucher im Naturhistorischen Museum Wien die beiden ersten Elefanten-Plastinate der Welt sowie 120 Präparate und 20 andere Ganzkörper-Plastinate bestaunen!

Dank revolutionärer Plastinationstechnologie können jetzt auch die größten Lebewesen ästhetisch präpariert und dauerhaft konserviert werden. Der Blick unter die Haut der Riesen aus Wüste, Urwald und Ozean vermittelt in seiner Detailtreue nie gesehene Einblicke in Nervensystem, Knochenbau, Muskulatur und Organe. Mit einer Größe von 6 mal 3,50 Metern ist der Elefant das gewaltigste Lebewesen, das je plastiniert wurde. Das Team um Dr. Gunther von Hagens benötigte 64.000 Arbeitsstunden, vier Tonnen Silikon und 40.000 Liter Azeton, um ihn wiederauferstehen zu lassen. Neben der Elefantenkuh zeigt die Ausstellung eine über 5,10 Meter hohe Giraffe, Oktopus, Gorilla, Bär, Rentiere, zwei Haie und auch heimische Tiere.

Über 3 Monate lang werden Tierfreunde in Wien auf die anatomische Safari mitgenommen. Die Ausstellung erklärt Besonderheiten der Natur wie die 40.000 Muskeln im Elefanten-Rüssel oder die 50 Zentimeter lange Zunge einer Giraffe, die sie wie eine Hand benutzen kann. Und obwohl ihr Hals so lang ist, hat auch die Giraffe wie der Mensch nur sieben Halswirbel.

Die Ausstellung leistet einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz und zur höheren Wertschätzung gegenüber bedrohten Arten. „Wir können von Menschen nur dann respektvollen und achtsamen Umgang mit anderen Lebewesen erwarten, wenn sie über ein entsprechend fundiertes Wissen über die Wunder und Eigenarten ihrer Natur verfügen. In den KÖRPERWELTEN der Tiere vermitteln wir dieses Wissen“, erklärt Kuratorin Dr. Angelina Whalley.

Weitere Infos unter www.KoerperweltenDerTiere.de und www.nhm-wien.ac.at. Fotos zur Ausstellung entnehmen Sie bitte der Bilddatenbank unter http://www.koerperweltendertiere.de/de/presse/bilddatenbank.html

Öffnungszeiten
17. November 2010 bis 7. März 2011
Donnerstag bis Montag 9:00 bis 18:30 Uhr
Mittwoch 9:00 bis 21:00 Uhr
Dienstag geschlossen (28. Dezember 2010 und 4. Januar 2011 geöffnet!)
Zusätzliche Schließtage: 25. Dezember 2010; 1. Januar 2011

Ausstellungsadresse
Naturhistorisches Museum Wien
Maria-Theresien-Platz
A - 1010 Wien

Eintrittskarten:
Kombi-Tickets berechtigen zum Besuch von Naturhistorischem Museum Wien und KÖRPERWELTEN der Tiere.
Erwachsene 16,00 Euro;
Erwachsenengruppen (ab 15 Pers.) & ermäßigte Personen 14,00 Euro;
Studenten 9,00 Euro;
Kinder und Jugendliche (bis 19 J.) frei.
Begleitende Lehrer haben freien Eintritt zur Ausstellung!

Pressestelle Naturhistorisches Museum
Ingrid Viehberger
Burgring 7
A - 1010 Wien
Tel.: +43 (0) 1 521 77-276
E-Mail: ingrid.viehberger@nhm-wien.ac.at

Pressestelle KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Rathausstraße 11
D - 69126 Heidelberg
E-Mail: p.kiefer@plastination.com
www.koerperweltendertiere.de

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Tierischer Publikumsmagnet im Herzogenriedpark!
KÖRPERWELTEN der Tiere verlängern bis 1. November

Mannheim, 2. August. Rund 15.000 Besucher strömten bereits nach Mannheim, um sich auf eine faszinierende anatomische Safari zu begeben. Deshalb bleibt die Arche Noah der Neuzeit von Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley noch länger im Herzogenriedpark vor Anker. Bis zum 1. November können Besucher in der Multihalle weiterhin täglich in den KÖRPERWELTEN der Tiere die beiden weltweit ersten Elefanten-Plastinate bestaunen.

Die einzigartige Erlebnisschau gewährt erstmals Einblicke unter die Haut von Riesen wie Giraffe, Bär, Gorilla, Hai, Strauß und Pferd. Über 120 Präparate und 17 Ganzkörper-Plastinate widmen sich dem Innenleben unserer tierischen Verwandten und vermitteln das Zusammenspiel von Organen, Nerven, Muskulatur und Knochen der Bewohner aus Wüste, Urwald und Ozean. Nie zeigte eine Ausstellung so anschaulich, warum der Elefant mit einem muskulösen Rüssel und die Giraffe mit einem meterlangen Hals ausgestattet ist.

So spiegeln die zahlreichen Gästebuch-Einträge die Begeisterung und die nachhaltige Wirkung auf die Besucher wider:

„Wunderschöne Tiere faszinierend dargestellt. Die Natur ist ein Wunder. Macht mich sehr bescheiden und dankbar, daran teilzuhaben." Bettina M.
„Die Ausstellung hat mich davon überzeugt, dass es sich lohnt mehr über den Aufbau von Nerven, Venen und Zellen der Tiere nachzudenken und dafür einzutreten, dass jede Art geschützt und geachtet wird. Die Ausstellung ist einmalig und von größtem Wert." Elisa M.
„Meiner Meinung nach muss Körperwelten der Tiere in alle Zoos der Welt gehen und die Ausstellung zeigen!" Philipp aus Köln, 11 Jahre

Die Ausstellung sensibilisiert bereits die kleinsten Besuchern für die Fragilität selbst der größten Tiere. Kinder entwickeln dabei auf natürliche Weise eine höhere Wertschätzung gegenüber Tieren und mehr Respekt vor dem Leben aller Geschöpfe. So ergänzt sich der didaktische Anspruch der KÖRPERWELTEN der Tiere perfekt mit dem pädagogischen Anspruch des Herzogenriedparks, in dem die Besucher bedrohte Haustierrassen wie Wollschweine, Hochlandrinder und Zackelschafe hautnah erleben können.

Weitere Informationen unter www.KoerperweltenDerTiere.de

Ausstellungsadresse
KÖRPERWELTEN der Tiere
Multihalle Herzogenriedpark
Max-Joseph-Straße 64, 68169 Mannheim

Öffnungszeiten
Verlängert bis 1. November 2010
Täglich 9:00 Uhr - 21:00 Uhr* (letzter Einlass 20:00 Uhr)
*Änderungen vorbehalten

Tickets an den Park-Kassen
Kombi-Tickets berechtigen zum Besuch von Herzogenriedpark und KÖRPERWELTEN der Tiere. Erwachsene 10,00 Euro; Jahreskarteninhaber 8,00 Euro; Erwachsenengruppen (ab 15 Pers.), Studenten & ermäßigte Personen 8,00 Euro; Kinder (6-15 J.) 6,50 Euro; Schülergruppen (ab 15 Pers.) 6,00 Euro. Lehrer und Kinder unter 6 J. haben freien Eintritt.

Abend-Tickets (ab 18:00 Uhr; Oktober ab 17:00 Uhr)
Erwachsene 9,50 Euro; Jahreskarteninhaber 8,00 Euro; Erwachsenengruppen (ab 15 Pers.), Studenten & ermäßigte Personen 7,50 Euro; Kinder (6-15 J.) 6,00 Euro.

Luisenpark-Besucher haben gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte am gleichen Tag freien Eintritt in den Herzogenriedpark, zahlen nur den Zuschlag für die KÖRPERWELTEN der Tiere.

Inhaber der MorgenCard des Mannheimer Morgen, der Rheinpfalz-Card der Rheinpfalz und der MannheimCard der Stadt Mannheim erhalten 3 Euro Ermäßigung je Kombi-Tickets für Erwachsene und Kinder an den Parkkassen von Herzogenriedpark und Luisenpark. Dieser Rabatt ist nicht mit weiteren Sonderaktionen oder Ermäßigungen kombinierbar.

Pressestelle KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Rathausstraße 11
69126 Heidelberg
E-Mail: p.kiefer@plastination.com und presse-tiere@plastination.com

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Erklärung zur Zusammenarbeit von Dr. Gunther von Hagens mit Lady Gaga

Heidelberg – Dr. Gunther von Hagens, der mit seinen KÖRPERWELTEN Ausstellungen die Anatomie toter Körper ins Bewusstsein der Menschen gerückt hat, freut sich über das Interesse von Pop-Sängerin Lady Gaga, die Erfindung der Plastination als Set und Kulisse ihrer neuesten Konzertproduktion zu entwickeln. So hat der Anatom bereits mit Vordenkern und Innovatoren aus verschiedensten Bereichen wie Starkoch und Gesundheitserzieher Jamie Oliver sowie den Produzenten des James Bond-Films „Casino Royale“ zusammen-gearbeitet.

„Ich kann mir vorstellen mit der Kreativität von Lady Gaga ein unvergessliches Erlebnis für das Publikum zu erschaffen, das Musik mit postmortalen Körpern verschmelzen lässt. Als jemand, der täglich Violine spielt, bin ich davon überzeugt, dass Musik von großer Bedeutung für unser Wohlbefinden wie auch für unsere Menschlichkeit ist. Im Gegensatz dazu ist der plastinierte Körper ein momento mori, ein Mahnruf, der uns daran erinnert, dass wir alle sterblich sind. Diese beiden tiefgründigen Themen zu konvergieren, wäre eine spannende Herausforderung. Eine solche Aufgabe mit einer solch innovativen wie risikofreudigen Künstlerin wie Lady Gaga anzugehen, wäre das perfekte Match zweier Grenzgänger. Wir sind beide der Ästhetik verpflichtet. Für mich als Erschaffer des Plastinationslabors als postmortalem Schönheitssalon könnte ich zusammen mit Lady Gaga künstlerische Performance mit Wissenschaftlichkeit im Sinne von ‚Science-Art’ kombinieren“, schwärmt Gunther von Hagens.Und der kreative Plastinator hat konkrete Ideen: „Eine mögliche Kooperationsform wäre die Wiedererweckung von Plastinaten zum Leben, indem wir die dafür geeignetsten virtuell tanzend wieder auferstehen ließen. So, wie ich es bereits virtuell mit einem wiederauferstandenen, plastinierten Fußballspieler demonstrieren konnte, der sogar ein kurzes Interview gab. Warum sollten dann Plastinate nicht auch singen können! Doch auch ein Raum mit darin schwebenden transparenten Körperscheiben könnte ich mir vorstellen, effektvoll umtanzt von Lady Gaga, die dieser Installation damit die dritte Dimension hinzufügen würde. Derartige Präsentationen wären die Ikonen einer neuen Zeit, mit denen der körperlichen Seite der Sterblichkeit virtuelle Lebendigkeit abgetrotzt würde, was angesichts der sichtbaren befleischten Wiederauferstehung der Plastinate dem bis dato unvermeidlichen körperlichen Tod zumindest den Körperspendern eine gewisse Tröstlichkeit verleihen würde. Darüber hinaus würde die Präsentation des funktionierenden toten Körpers im Kontext von künstlerischer Darbietungen im gesellschaftlichen Mainstream die Akzeptanz der fragilen Körperlichkeit verstärken und den Menschen so den Sinn einer gesunden Lebensweise sowie den Sinn für den Schutz von vom Aussterben bedrohter Tierarten wie Tiger oder Elefant, nahe bringen können.“
Das Institut für Plastination bittet um Verständnis dafür, dass es keine Kommentare zu Gesprächen abgibt oder abgeben wird, die bereits mit der Sängerin oder ihrem Management stattgefunden haben. „Nur in abgeschirmter Atmosphäre kann wirklich Neues, bisher nie Gesehenes in attraktiver Ausprägung entstehen“, erklärt Gunther von Hagens.

Weitere Infos unter www.koerperwelten.de

25. Juni 2010
Pressebüro KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Rathausstraße 11
69126 Heidelberg
Tel. 06221-331161
E-mail: p.kiefer@plastination.com
 

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Gunther von Hagens’ KÖRPERWELTEN der Tiere
ab 2. Juli 2010 im Herzogenriedpark Mannheim!


Mannheim – Die Arche Noah der Neuzeit legt in der Kurpfalz an! Nach dem Sensations-Erfolg der Weltpremiere der KÖRPERWELTEN der Tiere im Neunkircher Zoo mit rund 120.000 Besuchern in nur drei Monaten präsentieren Plastinator Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley ihre neu geschaffene Ausstellung der Superlative jetzt in Mannheim. Erstmals können dank revolutionärer Plastinationstechnologie auch die größten Lebewesen ästhetisch präpariert und dauerhaft konserviert werden. Die einzigartige Erleb-nisschau widmet sich dem Innenleben der Tiere. Der Blick unter die Haut der Riesen aus Wüste, Urwald und Ozean vermittelt in seiner Detailtreue nie gesehene Einblicke in Nerven-system, Knochenbau, Muskulatur und Organe dieser Giganten.

Ab 2. Juli können die Besucher im Herzogenriedpark die beiden ersten Elefanten-Plastinate der Welt bestaunen! Nie zuvor seit seinem Bestehen im Jahr 1934 hat ein Elefant einen Fuß in den beliebten Stadtpark gesetzt.

Außer der über 3,2 Tonnen schweren Elefantenkuh „Samba“ zeigen die KÖRPERWELTEN der Tiere in der spektakulären Multihalle, deren Dach die einst weltgrößte freitragende Kup-pel ziert, eine über 5 Meter hohe Giraffe, einen Gorilla, einen Bär und auch heimische Tiere. Die Besucher dürfen sich auf insgesamt 120 Präparate und 15 Ganzkörper-Plastinate freu-en. So ist „Samba“ mit einer Größe von 6 mal 3,50 Metern das gewaltigste Lebewesen, das je plastiniert wurde. Das Team um Dr. Gunther von Hagens benötigte 64.000 Arbeitsstun-den, vier Tonnen Silikon und 40.000 Liter Aceton, um den Elefanten wiederauferstehen zu lassen. Zum Vergleich: Ein menschliches Plastinat ist in 2.000 Stunden fertig.

Rund 9 Wochen werden alle kleinen und großen Tierforscher auf die kinderleicht zu verste-hende anatomische Safari mitgenommen. Die Ausstellung gewährt einen Blick unter die daumendicke Haut der Elefanten, erklärt die 40.000 Muskeln im Rüssel, der praktischen Na-se des grauen Kolosses. Oder wer hätte gedacht, dass eine Giraffe ihre 50 Zentimeter lange, lilafarbene Zunge wie eine Hand benutzen kann? Und obwohl der Hals so lang ist, hat auch eine Giraffe nur sieben Halswirbel – wie ein Mensch.

„Je mehr der Einzelne über die Zerbrechlichkeit seines Körpers nachdenkt, desto achtsamer geht er auch mit Mensch und Tier um. Die KÖRPERWELTEN der Tiere leisten einen wert-vollen Beitrag zum Tierschutz und zur höheren Wertschätzung gegenüber bedrohten Arten. Die Ausstellung unterstützt nachhaltig den pädagogischen Anspruch des Parks“, appelliert Tierfreund Gunther von Hagens.

Weitere Infos unter www.KoerperweltenDerTiere.de und www.herzogenriedpark.de

Ausstellungsadresse:
KÖRPERWELTEN der Tiere
Multihalle Herzogenriedpark (Neuer Messplatz)
Max-Joseph-Straße 64, 68169 Mannheim
Öffnungszeiten:
2. Juli bis 31. August 2010
Täglich 9:00 Uhr – 21:00 Uhr (letzter Einlass 20:00 Uhr)

Tickets an den Park-Kassen:
Kombi-Tickets berechtigen zum Besuch von Herzogenriedpark und KÖRPERWELTEN der Tiere. Erwachsene 10,00 Euro; Jahreskarteninhaber 8,00 Euro; Erwachsenengruppen (ab 15 Pers.), Studenten & ermäßigte Personen 8,00 Euro; Kinder (6-15 J.) 6,50 Euro; Schüler-gruppen (ab 15 Pers.) 6,00 Euro. Lehrer und Kinder unter 6 J. haben freien Eintritt.

Abend-Tickets (ab 18:00 Uhr)
Erwachsene 9,50 Euro; Jahreskarteninhaber 8,00 Euro; Erwachsenengruppen (ab 15 Pers.), Studenten & ermäßigte Personen 7,50 Euro; Kinder (6-15 J.) 6,00 Euro; Kinder unter 6 J. haben freien Eintritt.

Luisenpark-Besucher haben gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte am gleichen Tag freien Eintritt in den Herzogenriedpark, zahlen nur den Zuschlag für die KÖRPERWELTEN der Tiere.

17. Juni 2010
Pressestelle KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Rathausstraße 11, 69126 Heidelberg
E-Mail: p.kiefer@plastination.com

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Gunther von Hagens´ KÖRPERWELTEN gewinnen
„Health Media Award“ für beste Gesundheitskommunikation


Heidelberg/Köln. „And the winner is... KÖRPERWELTEN!“ Große Auszeichnung für die mit über 30 Millionen Besuchern erfolgreichste Anatomie-Ausstellung der Welt. Am Montagabend nahmen Plastinator Dr. Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley den begehrten „Health Media Award“ für den 1. Platz in der Kategorie „Wissenschaftskommunikation“ entgegen. Als Höhepunkt des „trendforum gesundheit“ erhielten die beiden Mediziner in der angesagten Kölner Event-Location Wolkenburg die Sieger-Skulptur aus den Händen von Moderatorin Antonia Langsdorf.

Eine namhafte Jury aus Professoren, Fachjournalisten, Managern und Werbeprofis würdigte neben der medizinischen Aufklärungsarbeit der KÖRPERWELTEN vor allem die für Jedermann leicht verständliche Vermittlung von Wissenschaft, indem der komplexe Aufbau des menschlichen Körpers mit seinem perfekten Zusammenspiel von Muskulatur, Organen, Nerven und Knochenbau anschaulich dargestellt wird: „Seit 20 Jahren setzt Dr. Gunther von Hagens als Erfinder der Plastination auf hochinteressante Visualisierungen von Körpern, Organen und Krankheiten und ein zeitgemäßes Marketing. Trotz aller Widerstände hat er sich am Gesundheitsmarkt behauptet und ist ein gefragter Ratgeber für die neue Ärzte-Generation. KÖRPERWELTEN betreibt erfolgreiche Wissenschaftskommunikation in der Tradition der Anatomen der Renaissance“, so das Jury-Urteil.

„Wir freuen uns, dass unser Konzept, die Menschen seit so vielen Jahren mit unseren Ausstellungen zu einem bewussteren und gesünderen Leben zu bewegen, die Jury überzeugen konnte“, freut sich Dr. Gunther von Hagens. Und Kuratorin Dr. Angelina Whalley ergänzt: „Der Award ist eine schöne Anerkennung unserer langjährigen Arbeit und bestärkt uns darin, an unseren Zielen festzuhalten.“

Der renommierte „Health Media Award“ von EEC-Network und der Stiftung Gesundheit ehrt seit 2008 herausragende Leistungen im Bereich der Gesundheitskommunikation. Frühere und aktuelle Preisträger sind etwa die Michael-Stich-Stiftung („HIV-Plakatkampagne“), Roche Diagnostics GmbH („Accu-Check“), Dr. Eckart von Hirschhausen („Arzt-Deutsch/Deutsch-Arzt“), Reiner Calmund GmbH („ironcalli.de“), Tim Mälzer („Küchen für Deutschlands Schulen“) und das Bundesministerium für Gesundheit („Bewegung und Gesundheit“).

Aktuelle Ausstellungstermine in Deutschland: KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens bis 4. Juli in Offenbach (Halle K39) und KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache ab 4. Juni in Leipzig (Kohlrabizirkus). Weitere Infos unter www.koerperwelten.de

1. Juni 2010
Pressebüro KÖRPERWELTEN
Peter Kiefer
Rathausstraße 11
69126 Heidelberg
E-mail: p.kiefer(at)plastination.com

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Ein Abend in den KÖRPERWELTEN mit Lilo Wanders & Erika Berger

Lilo Wanders, glamouröse Kult-Diva, und Deutschlands führende Horizontal-Beraterin Erika Berger stellen vor wissenschaftlich anatomischer Kulisse ihr neues Buch “Sex – Deutsch/Deutsch - Sex“ vor. Eine vortreffliche Wahl, denn was der geneigte Zuhörer verbal erotisch von den beiden Grandes Dames de Sexe serviert bekommt, kann er beim Rundgang durch die Ausstellung „KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens“ in der Offenbacher Halle K 39 an den wirkungsechten Plastinaten optisch verifizieren. Die Berechtigung der Sexplastinate als wesentlicher Bestandteil der Ausstellung erklärt der Erfinder der Plastination Gunther von Hagens so: „KÖRPERWELTEN verschafft den Menschen Zugang zu den Wundern des menschlichen Körpers und hilft ihnen, ihren Körper besser zu verstehen. Der Sexualakt ist die unabdingbare Voraussetzung für die Fortentwicklung der menschlichen Existenz und gehört deshalb in die Ausstellung."

Das finden auch Lilo Wanders und Erika Berger, in deren Lesung die schönste Nebensache der Welt zur Hauptsache wird. Nie mehr sprachlos im Bett heißt die Devise, weshalb ihr Buch Sex-Deutsch/Deutsch-Sex als erotisches Nachschlagewerk und damit als eine echte Anleitung zum Glücklichsein gilt. Vokabellisten und offenherzige Übersetzungen in Sachen Sex-Talk sorgen dabei für den nötigen Klartext. Die beiden Autorinnen geben in ihrem aufregend anderen Sprachführer jede Menge praktische Tipps: Wie werde ich Mann/Frau wieder los? Oder: Was muss ich tun, um beim Umgang mit dem Objekt der Begierde nicht alleine vor der Tür, sondern gemeinsam im Bett zu landen? Wie geht man mit Sex im Büro um? Warum leuchtet „geküsstes Fleisch“? Was bedeuten erotische Träume und welcher Sextyp bin ich eigentlich? Auf 128 Seiten haben Erika Berger und Lilo Wanders gemeinsam mit dem Langenscheidt Verlag fachkundige Antworten auf diese und viele andere Fragen zum Thema Nummer 1 zusammengetragen.

Mehr als 10 Jahre hat Lilo Wanders in ihrer Sendung 'Wa(h)re Liebe' über Liebe und Sexualität gesprochen und sich damit den Ruf erworben, auf diesem Gebiet kompetent zu sein. Nicht weniger bewandert ist Erika Berger, die es sich im Lauf ihrer jahrzehntelangen TV-Karriere zur Aufgabe machte, eine ganze Nation in Sachen Sex zu therapieren. Kein Wunder, wenn die beiden Sexpertinnen nunmehr gemeinsame Sache auf der Bühne machen.

Die Lesung findet am Dienstag, 1. Juni 2010 in der Halle K39 (ehemals Goldpfeilhalle), Kaiserstr. 39, in Offenbach statt. Einlass und Rundgang durch die Ausstellung ab 18.30 Uhr, Beginn der Lesung 19.30 Uhr. Das Kombiticket für Ausstellung und Lesung kostet 17,00 Euro zzgl. VVK-Gebühren. Tickets unter www.koerperwelten.de oder unter 01805 510024.

Die reguläre Ausstellung läuft noch bis zum 4. Juli 2010.

Weitere Informationen & Tickets unter www.koerperwelten.de

KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens
Pressebüro
Halle K 39 Kaiserstraße 39 63065 Offenbach
E-Mail: presse(at)plastination.com

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Versextes 3D-Hologramm!
Spektakuläre Premiere in Bremer KÖRPERWELTEN


Bremen, 22. April 2010. Gunther von Hagens überrascht erneut: Nachdem die Stadt Bremen der Gubener Plastinate GmbH die Präsentation von Ganzkörper-Sexplastinaten im Postamt 5 untersagte, schien es so, als müssten die Besucher der KÖRPERWELTEN Ausstellung gänzlich darauf verzichten. Auf Grundlage eines vor dem Verwaltungsgericht Bremen geschlossenen Vergleichs lässt der Anatom ab dem 23. April dank ausgereifter 3D-Technologie den „Schwebenden Akt“ als täuschend echtes Hologramm inmitten eines abgedunkelten Ausstellungsraums schweben. Der Zugang ist mit einer Altersbeschränkung versehen und nur Personen ab 16 Jahren erlaubt.

Gunther von Hagens erklärt: „Das Hologramm ersetzt das verbotene Sex-Plastinat nicht nur. So, wie es jetzt präsentiert wird, erzeugt die virtuelle Darstellung sogar mehr Echtheitsgefühl, als dies das reale Plastinat zu vermitteln in der Lage gewesen wäre. Dies liegt sowohl am mystisch abgedunkelten Raum, der den Eindruck verstärkt, dass das Plastinat schwebt, als auch an der Tatsache, dass das Hologramm beständig um sich selbst rotiert, und schließlich an der Qualität des Hologramms selbst, dessen Betrachtung keine 3D-Brille erfordert.“

Solche 3D-bildlichen Darstellungen dürfen im Gegensatz zum Original nicht zensiert werden. Dies macht sich Gunther von Hagens zunutze. Der Plastinator: „Tod und Sex sind beides Tabuthemen, die ich im Hologramm gerichtsfest vereine. Die anatomische Darstellung des Sexualaktes gehört einfach in die Ausstellung, denn schließlich ist jeder Besucher durch einen solchen Akt, dem fundamentalsten in der Natur, entstanden.“

Für den Philosophen Prof. Dr. Franz Josef Wetz ist ein Verbot generell nicht nachvollziehbar: „Aus der Idee der Totenwürde lässt sich nicht ableiten, dass es zur Schutzpflicht des Kultur- und Rechtsstaats gegenüber dem Leichnam und der Allgemeinheit gehört, Ganzkörperplastinate mit sexuellem Inhalt vor den Blicken der Öffentlichkeit zu verbergen. Solche Plastinate und deren öffentliche Zurschaustellung in der als lehrreich anerkannten Anatomie-Ausstellung KÖRPERWELTEN verstoßen nicht gegen die grundgesetzlich garantierte Menschenwürde.“

Medien-Vertreter haben am Freitag, den 23. April, auch schon vor der regulären Öffnungszeit die Gelegenheit, sich ein Bild von dieser KÖRPERWELTEN-Premiere zu machen. Ab 08:00 Uhr besteht die Möglichkeit zu Foto- und Filmaufnahmen. Termine nur nach vorheriger Absprache mit dem KÖRPERWELTEN-Pressebüro im Bremer Postamt 5.

Weitere Infos unter www.koerperwelten-bremen.de

Jeannine Rena Suero
Pressebüro Bremen
Postamt 5, An der Weide 50
28195 Bremen
Tel. 0421-36484627
E-Mail: medien@plastination.com

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KÖRPERWELTEN ab 4. Juni 2010 erstmals in Sachsen! - Gunther von Hagens macht Leipzig zur Herzenssache

Leipzig, 20. April 2010 – Über 30 Millionen Menschen staunten bereits über Gunther von Hagens faszinierende Anatomie-Schau echter menschlicher Körper. Jetzt kommen die KÖRPERWELTEN nach 15 Jahren und Stationen in Mannheim, München, Frankfurt und Köln erstmals außerhalb Berlins in die neuen Bundesländer, die Heimat des Plastinators! Ab 4. Juni präsentieren der Erfinder der Plastination und Kuratorin Dr. Angelina Whalley im legendären Kohlrabizirkus im Herzen Leipzigs ihr neues Ausstellungs-Konzept KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache.

KÖRPERWELTEN tragen zurecht den Untertitel „Das Original“. Gunther von Hagens ist nicht nur der Erfinder der Plastination, sondern auch Demokratisierer der Anatomie. Der Wegbereiter, der Anatomie durch seine öffentlichen Ausstellungen für Laien zugänglich und verständlich macht. Alle in der Ausstellung gezeigten Plastinate stammen von Menschen, die zu Lebzeiten erklärt haben, dass ihr Körper nach dem Ableben zur medizinischen Aufklärung innerhalb der KÖRPERWELTEN Ausstellung zur Verfügung gestellt wird. Nur die KÖRPERWELTEN unterhalten seit 1982 ein lizenziertes Körperspende-Programm mit derzeit 11.327 registrierten Freiwilligen – anders als Nachahmerausstellungen, die sich in den letzten Jahren an den Erfolg der KÖRPERWELTEN gehängt haben.

Gunther von Hagens hat eine thematisch spezialisierte Ausstellung geschaffen, die tief bewegt und den Blick auf uns selbst nachhaltig verändert. Von der Entwicklung des Menschen im Mutterleib, über das Skelett bis hin zum perfekten Zusammenspiel der Muskulatur erhält der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Innenlebens. Mehr als 200 Präparate, darunter viele neue Ganzkörperplastinate, erläutern leicht verständlich die einzelnen Organfunktionen und häufige Erkrankungen. Schwerpunktthema ist das Herz als unentwegter Motor des Lebens mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem mit einer Länge von unglaublichen 96.500 Kilometern. Herzkrankheiten sind heute die häufigste Todesursache. So kennen wir Herzklopfen und Herzschmerzen aber auch als Zeichen von Angst, Kummer und Leidenschaft. Die Ausstellung blickt auch über den Tellerrand der Medizin hinaus und beleuchtet die Metaphorik des Herzens in Religion und Kunst als Symbol für Liebe, Mitgefühl, Glück und Mut.

Dr. Angelina Whalley, selbst Ärztin, betont den pädagogischen Wert: „Krankheiten des Blut-Kreislaufsystems sind heute die häufigste Todesursache. Ich wünsche mir, dass die Ausstellung den Besucher anregt, herzbewusster und herzgesünder zu leben. Denn auf unser Herz, dieses lebenswichtige Organ, achten wir oft erst, wenn es erkrankt oder unter großer Belastung leidet.“ KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache 4. Juni bis 12. September 2010 Sonntag bis Mittwoch 9:00 Uhr bis 19:30 Uhr (letzter Einlass 18:00 Uhr) Donnerstag bis Samstag 9:00 Uhr bis 21:00 Uhr (letzter Einlass 19:30 Uhr)

Tickets (Gruppentickets ab 9 Euro, Einzeltickets ab 11 Euro) sind ab sofort im Internet unter www.koerperwelten.de oder www.ticketonline.com sowie an allen Ticket Online Vorverkaufsstellen erhältlich.

Pressebüro KÖRPERWELTEN
Rathausstraße 18
69126 Heidelberg
p.kiefer(at)plastination.com

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Positive Besucherresonanz zu Gunther von Hagens’ KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens in Offenbach
Offenbach 15. April 2010 - Seit dem 26. März gastiert die neue Ausstellung KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens in der Offenbacher Halle K39 (ehemalige „Golfpfeilhalle“) in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone. Tausende von Besuchern sind seither auf eine eindrucksvolle Entdeckungsreise unter die Haut gegangen und haben ihre Eindrücke im Gästebuch fest gehalten:
Faszinierend, aufschlussreich, endlich auch mal alles hautnah erleben als nur Theorie zu lernen. Berufliches Gymnasium Offenbach
Mir wurde als Katholik bewusst wie das Leben und die Schöpfung ein Wunder ist. Vielen Dank für diese eindrucksvolle Ausstellung. Eva

Insbesondere Kinder und Jugendliche sind von den mehr als 200 Exponaten und der aufschlussreichen Darstellung der Veränderungsprozesse des Körpers im Verlauf des Lebens begeistert:
Auch als Kind kann man hier meiner Meinung nach eine Menge lernen. Lena 13
Einfach toll diese Ausstellung. Am besten fand ich die Föten. Mayd 10
Viel besser als jedes Biologiebuch. Laura 14

Kuratorin Angelina Whalley freut sich über die positive Resonanz: „Die Rückmeldung der Besucher zeigt uns, dass sich der Aufwand gelohnt hat, die Ausstellung für Offenbach thematisch zu erweitern und mit deutlich mehr Exponaten zu bestücken als vor sechs Jahren in Frankfurt. Auch die Plastinationstechnik haben wir in den letzten Jahren weiter entwickelt. Sie ermöglicht uns heute zum Beispiel die Präparation des äußerst filigranen peripheren und zentralen Nervensystems, das hunderte von Aktivitäten in unserem Körper gleichzeitig steuert. Weiteres Highlight ist die plastinierte Giraffe, die allein durch ihre enorme Größe von über 5 Metern die Besucher beeindruckt.“

Bereits jetzt kommen überdurchschnittlich viele Lehrer mit ihren Klassen in die Ausstellung. Lehrer können die Ausstellung jederzeit kostenfrei zur Vorbereitung des Klassenbesuchs besuchen, oder an einem der nächsten Lehrertage am 5. oder 26. Mai teilnehmen.

Und es gibt keine Wartezeiten! Wer sein Ticket im Vorverkauf direkt im Internet erwirbt, kann zur gebuchten Zeit ohne Wartezeiten die Ausstellung besuchen. Karten sind natürlich auch an der Tageskasse erhältlich!
Die Ausstellung läuft noch bis zum 4. Juli.

Weitere Informationen & Tickets unter www.koerperwelten.de

KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens
Pressebüro
Halle K 39 Kaiserstraße 39 63065 Offenbach
E-Mail: presse(at)plastination.com

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Irrtum in Guter Absicht

Offener Brief an Herrn Peter Voith, Redaktionsleiter Bremen-Lokales, Weser-Kurier
Autor des Kommentars im Weser Kurier vom 6.4.2010, Seite 2, zu den Konflikten um die Ausstellung KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache in Bremen

Sehr geehrter Herr Peter Voith!
Im Kommentar des Weser Kuriers vom 6. April 2010 kritisieren Sie mich, weil ich nicht davor „zurückschrecken” würde, „das Ausstellungsverbot mit der Zensur in der DDR zu vergleichen.” Dies wäre „reichlich daneben“, denn, “man darf der Schulleitung des Hermann-Böse Gymnasiums schon abnehmen, dass sie in guter Absicht handelte, als sie den Schülern der Klasse 5 bis 11 untersagte, im Rahmen des Unterrichts die Leichenschau zu besuchen.“ Diese Behauptung zeigt, dass Sie die Diktatur der DDR nie selbst kennengelernt haben. Da geht es Ihnen ähnlich wie der Lehrerin Frau Ott des Böse-Gymnasiums, die meint, sie könne die Ausstellung Körperwelten beurteilen, ohne sie je gesehen zu haben.
Als ehemaliger DDR-Bürger kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung versichern, dass diese Aussage der Realität in der damaligen DDR nicht gerecht wird. Denn es war die gute Absicht der DDR-Funktionsträger, wozu auch die Lehrer gehörten, die der DDR-Diktatur ihre Existenzgrundlage gaben und sie am Leben hielten. Der überwiegenden Mehrheit der DDR-Bürger ging es nicht anders. So war es 15 Jahre lang meine gute Absicht, die DDR zu verbessern. Meine Schwester, Lehrerin für Geschichte und Staatsbürgerkunde, verteidigte den Mauerbau als eine zwar bedauerliche, aber doch in guter Absicht errichtete wirtschaftliche Schutzmaßnahme der DDR. Die Pressezensur in der DDR nahm ich den Herrschenden in der DDR über Jahre als in eine in guter Absicht errichtete Barriere vor der „Schund- und Schmutzliteratur“ des Westens ab. Meine Mutter eilte schon frühmorgens zum Wahllokal der Einheitswahlen, weil sie von der guten Absicht der DDR-Politiker überzeugt war, sich für das Wohlergehen der DDR einzusetzen. Diese Denkmuster sind der Grund dafür, dass noch heute viele ehemalige DDR Bürger meinen sie hätten in einem Staat gelebt, der so unrecht doch gar nicht war. Und in ostalgischer Erinnerung vermischt sich heute Propaganda mit Erinnerung. Am deutlichsten wird mir dies vorgeführt, wenn ich alte Weggefährten vom doch fortschrittlichen Gesundheitssystem der DDR schwärmen höre, während ich mich noch an den Erkenntnisschock erinnere, der mich erfasste, als ich nach zwei Jahren Politknast in der DDR dann in der Bundesrepublik bemerkten musste, wie viel fortschrittlicher und effektiver die bundesdeutsche Medizin im Vergleich zur DDR-Medizin war.
Im Studienfach Marxismus-Leninismus lernte ich an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dass der Klassenfeind sich auf leisen Sohlen in die DDR einschleichen würde und dass man deshalb den Sozialismus umgekehrt nicht scheibchenweise verkaufen dürfe. Und so hat die Mehrzahl der Studenten damals in guter Absicht den Lehrern die auch von diesen in guter Absicht vorgetragenen unglaublichsten Begründungen für den Verfall der DDR abgenommen.

Und genau deshalb, weil die wenigsten Wessis und insbesondere West-Journalisten wie West-Politiker bisher nicht begriffen haben, dass es weder der böse Stasi-Mann, noch der böse IM war, der die DDR ermöglichte, sondern dass es die SED als führende diktatorisch-politische Kraft in der DDR im Verein mit der Mehrheit der DDR-Bürger war, die dieses System 40 Jahre lang ermöglichten, gibt es heute diese einseitige Hatz auf IMs statt auf die SED-Funktionäre. Und weil sich viele ehemalige DDR-Bürger die gute alte Zeit schön reden, „weil wir doch alle in guter Absicht arbeiteten und lebten“, fällt es vielen Ossis heute so leicht, sich die DDR im nachhinein ostalgisch schön zu reden und sich für die Not derjenigen, die vom SED-Regime drangsaliert wurden und die im Gefängnis saßen und schließlich wie ich aus der DDR für Westmark ausgespuckt wurden, nicht verantwortlich zu fühlen.

Vor dem Hintergrund dieser geschichtlichen Lehre empfinde ich die Gefahr, dass sich die deutsche Demokratie mit jedem bisschen mehr Zensur verwässert. Ist Deutschland nun ein Zensurstaat? Jedenfalls ist er auf dem besten Weg dahin. In keinem der insgesamt 33 Ländern in denen die Ausstellung Körperwelten bisher gezeigt wurde, kam es bisher zur Zensur oder zu einem Verbot. In Deutschland geschah dies an bereits sechs Standorten (München, Stuttgart, Frankfurt und Bremen). Und der Versuch der Zensur ist kein Einzelfall: da versuchte letztes Jahr der Freistaat Bayern, die Zeitschrift „Zeitzeugen“ zu verbieten und wurde erst vom Landgericht in München gestoppt. Die Bemühungen von Zensursula zur Zensur des Internets wurden nur durch die große Wählermasse der Protestierenden gestoppt.

Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert jedem das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. Eine Zensur finde nicht statt. Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre seien frei. Doch woran liegt es nun, dass die Deutsche Politik so zensuranfällig war und ist? Ich meine, dass dies ganz wesentlich an der typisch deutschen Neigung liegt, sich kollektiv um eine aufgeregte kollektive Verdammnis zu bemühen, sobald neue Denk- oder Präsentationskonzepte auftauchen. Selbst wenn solche wie im Fall der Präsentation öffentlicher Anatomie über 300 Jahre in Europa üblich waren.
An weiteren Beispielen mangelt es nicht: Da gab es den Fall Martin Walser, der nach seiner Rede 1998 in der Frankfurter Paulskirche über Monate öffentlich wie ein Staatsfeind behandelt wurde, weil er eine „Instrumentalisierung des Holocaust“ ablehnte.
Demokratie bemisst sich in kleinen Schritten und deshalb ist auch das Abgleiten in die Diktatur ein allmählicher Prozess. Die Bundesrepublik Deutschland ist, wenn es um die Freiheit musealer anatomischer Präsentationskultur geht, zweifellos das bisher undemokratischste Land von insgesamt 33 Ländern, in denen die Ausstellung Körperwelten bisher gezeigt wurde, einschließlich Israel und die USA.

Doch damit nicht genug. Zusätzlich zur indirekten Unterstellung, die DDR-Bürger hätten nicht in guter Absicht gehandelt, lassen Sie am Ende Ihres Kommentars gleich noch eine Demokratie feindliche Verdachtskultur aufblühen, wenn Sie schreiben: „Und wenn man will, kann man auch noch fragen: Ist es denkbar, dass China Geschäfte mit dem Plastinator macht, indem das Land den gelernten Mediziner mit Leichen von Menschen beliefert, die zum Tode verurteilt wurden?“
Ich muss Ihnen sagen, dass Sie eben dies nicht fragen können, wenn Sie nicht Gefahr laufen wollen, verklagt zu werden. Denn mit Ihrem Verdacht konterkarieren Sie die deutsche Gerichtsbarkeit. Wenn ein deutsches Gericht, nach gründlicher Prüfung, zu der Meinung kommt, dass an diesen Vorwürfen nichts wahr ist und eine wiederholte Äußerung mit 250.000 Euro Ordnungsgeld und ersatzweise Haft bedroht wird, dann können Sie als Bürger dieses Rechtsstaates nicht das Gegenteil behaupten.

Dr. Gunther von Hagens

KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache bis 25. Mai in Bremen.
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KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache.
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Keine Hingerichteten in den KÖRPERWELTEN!
Gunther von Hagens verlangt Klarstellung von Bremer Schulleiterin

Bremen, 8. April 2010 – Die stellvertretende Schulleiterin Sabine Ott hatte ihren 1.000 Schülern des Hermann-Böse-Gymnasiums verboten, die KÖRPERWELTEN Ausstellung im Postamt 5 im Rahmen der Unterrichtszeit zu besuchen. Plastinator Gunther von Hagens reagierte schnell und lud diese unter Vorlage ihres Schülerausweises kostenlos in die KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache ein. Ein großzügiges Angebot, das von den Schülern rege angenommen und daher um zwei Wochen bis zum 25. April verlängert wird.

Jetzt begründete die Pädagogin ihr Verbot überraschend damit, dass sie insbesondere jüngeren Schülern die „Schau“ nicht zumuten wolle, da Gunther von Hagens ihres Wissens nach unter anderem Leichen von Menschen benutze, die „zum Tode verurteilt worden seien und dann ‚über chinesische Händler’ zu dem Plastinator gelangten“ (Weser Kurier, 6. April 2010, Seite 7: „Schule verbietet Besuch der ‚Körperwelten’“).

Dr. Gunther von Hagens: „Schulleiter haben bei der Beurteilung folgenreicher Entscheidungen wie dem Besuchsverbot einer öffentlichen Ausstellung eine besondere Sorgfaltspflicht walten zu lassen. Eine einfache Internetrecherche hätte genügt, um heraus zu finden, dass ich niemals Hingerichtete plastiniert habe! Sämtliche Körper verdanken wir unserem im Jahr 1982 etablierten Körperspende-Programm mit derzeit 11.327 Menschen, die zu Lebzeiten verfügt haben, ihren Körper für die öffentliche Plastinations-Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Vielmehr lehne ich die Verwendung von Hingerichteten für anatomische Zwecke aus ethischer Überzeugung strikt ab. Dies wurde von einem deutschen Gericht zweifelsfrei festgestellt und die Wiederholung dieser Behauptung mit Strafe belegt.

So habe ich im März 2005 per einstweiliger Verfügung und unter Androhung eines Ordnungsgeldes in Höhe von bis zu 250.000 Euro, ersatzweise Ordnungshaft gegenüber SPIEGEL ONLINE durchgesetzt, dass dieser weder wörtlich oder sinngemäß behaupten darf, ich würde ‚Leichen hingerichteter Chinesen ausstellen’ (Landgericht Berlin, Geschäftszeichen 27 O 181/05). Gleiches wurde NDR und ZDF (LG Berlin, Gz. 27 O 1013/05 und 1014/05) und im April 2006 dem Rheinischen Merkur untersagt (LG Berlin, Gz. 27 O 417/06). T-Online hatte sich diesbezüglich verpflichtet, eine Unterlassungserklärung (28.12.2005) abzugeben. Die Behauptung der stellvertretenden Schulleiterin Frau Sabine Ott ist damit falsch und kann angesichts der Schwere der Beschuldigung so nicht stehen gelassen werden. Ich erwarte eine öffentliche Richtigstellung, damit ich ihr und der Schule die Peinlichkeit der Erwirkung einer Unterlassungserklärung ersparen kann.“

 

KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache bis 25. Mai in Bremen.
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Stadt Offenbach ist gegen Werbung für Gunther von Hagens´ KÖRPERWELTEN!

Offenbach, 8. April 2010 – Sie sind derzeit der Publikumsmagnet für Gäste aus dem gesamten Umland – Gunther von Hagens´ KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens in der Halle K39 in der Offenbacher Kaiserstraße. Doch die Stadt-Oberen streiten sich offenbar, wie man mit dieser Ausstellung umgehen soll.

Auf ihrer Website verkündet die Stadt: „Sie wollen in Offenbach auf Plakaten für Ihre Sache werben? Das finden wir toll.“ Doch für die Ausstellung KÖRPERWELTEN, ein Welterfolg mit über 30 Millionen Besuchern, gilt dies offenbar nicht! Denn nach Meinung des Offenbacher Kulturamtsleiters Günter Doll seien die KÖRPERWELTEN „keine kulturelle Veranstaltung“ und werden entsprechend reglementiert. Und während in der benachbarten Metropole Frankfurt die Plakatierung reibungslos klappt, wurde den KÖRPERWELTEN in Offenbach die Genehmigung für den Aushang von Werbebannern verwehrt. Dabei hatte bereits im November 2005 der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim den KÖRPERWELTEN einen „wissenschaftlichen Charakter“ bescheinigt.

Dr. Gunther von Hagens: „Die städtischen Politiker in Offenbach wenden sich gegen die Interessen bildungsbereiter Bürger, indem sie die Werbung für eine Veranstaltung torpedieren, die nachweislich das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung verbessert. Zur Beantwortung der hochpolitischen Frage, ob nun Wissenschaft wie Kultur förderungswürdig ist, empfehle ich den Bediensteten des Ordnungsamtes in Offenbach mal im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst nachzufragen. Dort werden sie darüber Auskunft bekommen können, mit wie viel Geld jährlich Wissenschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt/Main alimentiert wird.“

Es ist auch kein nachvollziehbarer Grund ersichtlich, warum die Stadt Offenbach den Bereich gewerbliche Plakatierung an die Firma Ströer Deutschen Städte Medien (DSMedien) delegiert hat, den Bereich Veranstaltungen mit gemeinnützigem bzw. kulturellem karitativen Charakter dagegen nicht, zumal eine Grenzziehung nicht möglich ist. Und selbst wer einen Vertrag mit der DS Medien abgeschlossen hat, darf noch lange nicht Plakatieren. Das allmächtige Offenbacher Ordnungsamt muss zunächst eine Sondernutzungserlaubnis erteilen. Für „wildes Plakatieren“ droht gemäß der Gefahrenabwehrverordnung als Ordnungswidrigkeit eine saftige Geldbuße von bis zu 5.000 Euro.

Sogar bei Werbung auf Privatgelände schreitet der städtische Vollzugsdienst trotz Einverständnis der Privatperson ein, obwohl dies rechtlich nicht haltbar ist! So entschied das Verwaltungsgericht Weimar am 9. April 2001: „Wird die Ablehnung der Sondernutzungserlaubnis auf das mit einem Werbeunternehmen vertraglich vereinbarte Ausschließlichkeitsrecht zur Werbung auf dem Grund und Boden der Stadt gestützt, so ist dieser Hinweis auf den geschlossenen Vertrag mit einem privaten Dritten – selbst wenn dem Vertrag inhaltlich die von der Behörde behauptete Ordnungsfunktion zukommen sollte – kein sachgerechter Ablehnungsgrund im Rahmen der Ermessensausübung. (...) Den Antragsteller darauf zu verweisen, einen privatrechtlichen Vertrag mit dem Werbeunternehmen abzuschließen, entspricht nicht der Zielsetzung des Gesetzes.“ (Az. 2 E 658/01.We)

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Freier Eintritt nach Verbot!
Gunther von Hagens lädt Schüler des Hermann-Böse-Gymnasiums in KÖRPERWELTEN ein

Bremen, 24. März 2010. Sie ist anschaulicher und faszinierender als jedes Biologiebuch! Doch weil sich eine einzelne Schulleiterin an der einmaligen Anatomie-Ausstellung KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache stört, müssen rund 1.000 Schüler auf den lehrreichen Besuch verzichten. Jedoch nicht, wenn es nach Gunther von Hagens geht! Denn der Plastinator persönlich lädt die Schülerinnen und Schüler des Hermann-Böse-Gymnasiums bis zum 11. April in das nur 500 Meter entfernte Postamt 5 am Hauptbahnhof ein. Lehrer haben ohnehin freien Eintritt in die Ausstellung.

Dr. Gunther von Hagens verspricht: „Alle Schüler des Hermann-Böse-Gymnasiums sind herzlich in den KÖRPERWELTEN willkommen. Sie müssen an der Tageskasse nur ihren Schülerausweis vorzeigen und dürfen dann kostenlos alles über herzgesundes Leben im Hier und Jetzt erfahren. Eine Zensur-Schulleiterin braucht kein Mensch und Schüler, die selbstständig denken lernen sollen, schon gar nicht. Mit meiner Entscheidung zum freien Eintritt der Schüler möchte ich als ehemaliger politischer Häftling der DDR ein Zeichen setzen. Denn wenn wir diese Art von Willkürzensur auf Schulniveau sprachlos tolerieren und sie so selbstverständlicher Teil des Alltags wird, dann brauchen wir nicht mehr die Zensur in der ehemaligen DDR zu beklagen, dann ist die Freie und Hansestadt Bremen auf dem Weg zum sozialistischen Stadtstaat. Dies im 20. Jahr nach dem Untergang der DDR-Diktatur zu erleben, empfinde ich als Armutszeugnis der bundesdeutschen Demokratie.

Das Grundgesetz der Bundesrepublik schützt nach Artikel 5, Absatz 3 die Freiheit der Wissenschaft. Dass dazu die Freiheit der Wissensvermittlung gehört, ist den Bremer Politikern nicht einsichtig. Denn man vernehme, dass die Bildungssenatorin Renate Jürgens- Pieper die Entscheidung der Schulleitung als nicht zu kritisieren kommentiert. So sorgen die Stadtoberen in Bremen dafür, dass sich das politische System immer mehr vom Bürger entfernt. Politiker, die ihre Bürger zensieren, verspielen Glaubwürdigkeit.

Putzigerweise wird an der Universität Bremen ein Projekt Forschungsstelle Osteuropa gefördert. Dessen langjähriger Leiter, Professor Wolfgang Eichwede, sagt zur Zensur: „Ein politisches System, das zensiert, schafft durch die Unterdrückung einer offenen, direkten Kontroverse ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit. Das System erscheint nicht so, wie es ist, sondern so, wie es nach dem Willen der Mächtigen sein soll. Es ist wohl an der Zeit, in dieses Forschungsprojekt Osteuropa nunmehr auch die Freie und Hansestadt Bremen einzubeziehen.“

Die stellvertretende Schulleiterin des Hermann-Böse-Gymnasiums, Sabine Ott, hatte ihren Schülern und Lehrern untersagt, die KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache zu besuchen, die noch bis zum 25. Mai in Bremen gastieren. Als einzige Schule in der Freien Hansestadt, wie eine Anfrage der Grünen beim Bremer Senat ergeben hatte. Gegenüber der BILDZeitung schimpfte die Pädagogin, man wolle so einem „perversen Schwachsinn keine Genehmigung erteilen“. Außerdem könne sie sich nicht vorstellen, dass Eltern wollen, dass ihre Kinder so menschliche Anatomie lernen. Dafür gebe es bessere Unterrichtsmaterialien.

Um die lernbegierigen 10- bis 19-Jährigen vom genauen Gegenteil zu überzeugen, steht das KÖRPERWELTEN Team vor Ort für alle fachlichen oder auch moralischen Fragen gerne Rede und Antwort. In Begleitung eines Erziehungsberechtigten haben auch Kinder unter 12 Jahren Zutritt in die Ausstellung. Beim spannenden Rundgang zwischen mehr als 200 Präparaten erfährt jeder Besucher die tief bewegende Begegnung mit dem Leben und der eigenen Vergänglichkeit. „Daher sollte man bereits Kindern und Jugendlichen beibringen auf ihre Gesundheit zu achten, indem sie etwa auf Alkohol und Nikotin verzichten. Dieser wertvolle Erkenntnisprozess wird ihnen durch das pädagogisch wenig sinnvolle Verbot der Ausstellung vorenthalten“, mahnt Gunther von Hagens.

 

KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache bis 25. Mai in Bremen.
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Die neue Ausstellung KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens in Hessen! Tickets sind ab SOFORT erhältlich!

Thematisch spezialisiert, neu inszeniert und mit spektakulären Plastinaten nimmt KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens den Besucher mit auf eine eindrucksvolle Entdeckungsreise unter die Haut. Die Ausstellung zeigt anschaulich die Stationen des menschlichen Körpers sowie seine Veränderung – begin¬nend bei der Zeugung bis in das hohe Alter. Dabei werden Körperfunktionen und häufige Erkran¬kungen in leicht verständlicher Weise erläutert.

Zusammen mit der Ausstellungskuratorin Dr. Angelina Whalley präsentiert Plastinator Dr. Gunther von Hagens sein neues Ausstellungskonzept KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens ab 26. März in Offenbach in der Halle K39, Kaiserstraße 39. Tickets sind ab sofort erhältlich unter www.koerperwelten.de.

„Wir offenbaren den Alterungsprozess als natürlichen Ablauf und zeigen den Körper im Entstehen und Vergehen. Ergänzt wird diese Darstellung durch die neuesten Ergebnisse der Langlebigkeitsforschung“, beschreibt Dr. von Hagens den Ausstellungsgedanken. „Wenn man jung ist, verlässt man sich einfach auf den Körper. Aber wenn man älter wird, muss man gut für ihn sorgen, denn die physiologische Gesundheit entscheidet über Glück und Lebensqualität in jedem Alter".

Besucher der Ausstellung in Zürich geben dem Plastinator recht:

• Schönes Motto – Zyklus des Lebens, berührend und informativ! Die Mischung aus gesundheitsfördernden Hinweisen und Informationsgehalt und hat mir sehr gut gefallen!
• Man kann sehr viele Dinge sehen, die man sich vorher nicht im Traum hätte vorstellen können! Man lernt viel und geht jetzt respektvoller mit den restlichen Lebensjahren um.
• Super Ausstellung mit vielen Hinweisen für tägliche Arbeit und Weiterbildung. Gute Hinweise für Ernäh¬rung und leicht verständlich für alle Altersgruppen.
• Bin tief beeindruckt über diese sehr ästhetische Ausstellung. Ich verstehe die Kontroversen darum nicht, weil sie meine Achtung vor dem Menschen und dem Leben noch gesteigert hat! Dankeschön!

Ausstellungsadresse
KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens

Halle K39
 Kaiserstraße 39, an der Fußgängerzone, neben dem KOMM Shopping Center

63065 Offenbach

Öffnungszeiten:
26. März bis 4. Juli 2010

Sonntag - Mittwoch: 9 Uhr bis 19:30 Uhr (letzter Einlass 18:00 Uhr)
Donnerstag - Samstag: 9 Uhr bis 21:00 Uhr (letzter Einlass 19:30 Uhr)

Der Ticketverkauf beginnt am 12. Februar 2010.
Ticket-Hotline: 01805 510024 oder im Internet unter www.koerperwelten.de.
Einzeltickets sind ab 13 Euro und Gruppentickets ab 9 Euro erhältlich.

KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens
Pressebüro
 Halle K 39 Kaiserstraße 39 63065 Offenbach
E-Mail: presse(at)plastination.com

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Gunther von Hagens' KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens ab 26. März in Offenbach

Tickets ab 17. Februar erhältlich!

5. Februar 2010. Rund 30 Millionen faszinierte Besucher haben Gunther von Hagens´ KÖRPERWELTEN inzwischen weltweit gesehen. Sechs Jahre nach dem erfolgreichen Gastspiel in Frankfurt-Fechenheim kehrt die aufsehenerregendste Sonderausstellung der Welt, verbessert und thematisch spezialisiert, zurück nach Hessen! Ab 26. März kommt die neue Schau als KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens nach Offenbach in die Halle K39 in der Kaiserstraße 39, direkt in der Fußgängerzone. Die von Kuratorin Dr. Angelina Whalley konzipierte Ausstellung nimmt den Besucher mit auf eine spannende Selbstentdeckungsreise durch den menschlichen Körper. Über 200 echte menschliche Präparate zeigen den Körper im Lauf der Zeit: wie er entsteht, reift und wächst, den Höhepunkt erreicht und schließlich schwächer wird - von der Zeugung bis ins hohe Alter. Eindrücke, die zum intensiven Nachdenken auffordern und zutiefst berühren. Und die KÖRPERWELTEN wirken - auch „ohne mahnenden Zeigefinger", wie Ärztin Angelina Whalley betont! Schon heute hören 10% nach ihrem Ausstellungsbesuch mit dem Rauchen auf oder greifen seltener zur Zigarette, 25% treiben mehr Sport und 50% achten stärker auf ihre Ernährung und Gesundheit. Dazu animieren neue Plastinate in Sportlerposen zu mehr Aktivität.Auch die über Hundertjährigen bekommen erstmals in den KÖRPERWELTEN einen Platz: Besucher lernen von den Lebensweisen der jung gebliebenen Alten, die an Orten dieser Erde wohnen, wo man überdurchschnittlich alt wird - von Okinawa in Japan über Bergregionen in Sardinien und Pakistan. Dr. Gunther von Hagens, Anatom und Erfinder der Plastination, hofft, dass seine neue Ausstellung die Besucher dazu inspiriert, mehr aus ihrem Leben zu machen: „Je älter ich werde, umso mehr realisiere ich, dass der Tod das Normale ist und das Leben die große Ausnahme. Ich wünsche mir, dass KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens die Menschen ermutigt, danach zu streben, jeden Tag gesund zu leben - ein Leben lang."

Tickets (ab 17. Februar) sowie weitere Informationen unter www.koerperwelten.de.
05. Februar 2010
Pressestelle KÖRPERWELTEN
Rathausstraße 11
69126 Heidelberg
E-Mail: hd.pressoffice(at)plastination.com

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Hollywood-Highlight mit James Bond-Premiere in Bremen

Bremen, 21.1.2010. „Neues Spiel, neues Glück!“ heißt es nicht nur für die neu konzipierte Ausstellung KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache ab 5. Februar in Bremen, sondern auch für drei ganz abgebrühte, weltberühmte Zocker. Sie lassen sich nicht in ihre Karten schauen, ge¬währen aber den Besuchern einzigartige Einblicke in ihr tiefstes Inneres. Die plastinierten Spieler der legendären „Pokerrunde“ aus dem James Bond-Thriller „Casino Royale“.

Jetzt hat Bremen gewissermaßen mit einem Full House den Jackpot gewonnen. Denn die Hansestadt kann sich auf ein wahrhaftiges Hollywood-Highlight freuen! Im Postamt 5 sind die an einem runden Holztisch sitzenden Pokerspieler ab 5. Februar erstmals in Deutschland außerhalb des Gubener PLASTINARIUMS zu sehen. An jenem Ort in Brandenburg, wo die drei Herren für ihre cineastische Ewigkeit plastiniert wurden. So schwärmte selbst Regisseur Martin Campbell zum Kinostart im November 2006: „Ich finde diese Plastinate faszinierend und moralisch unbedenklich.” Allein in Deutschland wollten sich 5,5 Millionen Cineasten von den Agentenfähigkeiten des neuen Bond-Darstellers Daniel Craig überzeugen. Weltweit spielte der Film über 600 Millionen US-Dollar ein. In Russland feierte „Casino Royale“ den bis dato erfolgreichsten Kino¬start eines nicht-russischen Filmes, in China war „Casino Royale“ aufgrund der Zensur von Sex- und Gewaltszenen sogar der erste 007-Streifen überhaupt, der in den Kinos der Volksrepublik aufgeführt wurde.Wie der furchtlose, britische Agent der Queen geriet auch DDR-„Republikflüchtling“ und Plastinator Gunther von Hagens zwischen die Fronten des Kalten Krieges, musste 1969 als 24-Jähriger sogar eine zweijährige Haftstrafe antreten. Diese Parallelität der Lebensläufe überzeugte Dr. von Hagens, für die spannungsgeladene, zweiminütige Schlüsselszene des 21. James Bond-Films nicht nur Plastinate anzufertigen, sondern auch einen einsekündigen Cameo-Auftritt wahrzunehmen, bei dem er sich selbst spielt, während er Ausstellungsbesucher durch die KÖRPERWELTEN führt. „James Bond war für uns als jüngere Generation hinter dem Eisernen Vorhang eine Inspiration. Er stand für die Stärke des Einzelnen gegenüber dem Kommunismus, war antiautoritär und außergewöhnlich, ver¬körperte Freiheit und Möglichkeiten“, erklärt Dr. Gunther von Hagens. Die PokerrundeHinter den Pokerfaces der drei Protagonisten steckt noch viel mehr als auf den ersten Blick ersichtlich: Die beiden außen Sitzenden haben sich ge¬gen den chancenlosen Dritten verbündet, tauschen unter dem Tisch mit ihren Fußzehen heimlich eine Karte aus. Sie haben ihn sinnbildlich schon bis auf die Knochen ausgezogen. Um den Nervenkitzel des Kartenspiels zu visualisieren, wurde an dem Pokerspieler „Offener Geist“ in Perfektion das Nervensystem heraus¬gearbeitet. Er streckt schelmisch die Zunge raus. Ein Zeichen für sei¬nen Komplizen? Durch die angehobenen Scheitelbeine des Schädeldachs wird ein Blick auf das Gehirn von hinten möglich, darunter sieht man im geöffneten Wirbelkanal das Rückenmark abwärts ziehen. Dass einem so eine Pokerrunde auch an die Nie¬ren gehen und auf den Magen schlagen kann, verdeut¬licht der linke Spieler, in Szenekrei¬sen „Rückenfrei“ genannt. Seine Bauchwand ist der Länge nach geöffnet, gibt einen Blick auf die Bauchorgane samt Darmschlingen frei. Zur Emphase der körperlichen Anspannung werden die oberflächlichen und tieferen Muskelpartien dargestellt. So etwa die beiden großen, aufgeklappten Gesäßmuskeln, die deutlich machen, welch Sitzfleisch Kartenspie¬ler oftmals benötigen.    
Beim in der Mitte sitzenden Gambler „Der Abgezockte“ sind vor allem die Ge¬lenke mit Band- und Kapselelementen dargestellt. Dafür wurden fast alle Muskeln vollständig extrahiert. Die nach vorne geschobenen Na¬sen¬beine und das Stirnbein verleihen sei¬nem Gesicht eine neugierige, wie auch nichts ahnende Mimik. Im linken Teil des Brustkorbs erkennt man deutlich seine Raucherlunge, im rechten Lungenflügel ist das Lungengewebe bis auf die Arterien entfernt. Der Pokerspieler zeigt nicht nur ein Herz fürs Glückspiel, sondern gewährt dem Betrachter sogar einen Blick auf sein Herz mitsamt der großen, ein- und austretenden Ge¬fäße. Pas¬send zum Ausstellungs¬thema KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache.

Öffnungszeiten
5. Februar bis 25. Mai 2010
Sonntag – Mittwoch: 9.00 Uhr bis 19.30 Uhr (letzter Einlass 18.00 Uhr)
Donnerstag – Samstag: 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr (letzter Einlass 19.30 Uhr)

Tickets
Gruppentickets sind ab 9 EUR, Einzeltickets ab 13 EUR im Internet unter www.koerperwelten.de oder www.ticketonline.com und an allen Ticket Online Vorverkaufsstellen erhältlich.

Weitere Informationen unter www.koerperwelten.deBildmaterial

Bilder der KÖRPERWELTEN finden Sie in der Bilddatenbank

Bilder der Plastinate, die in Bremen zu sehen  sein werden, in der Kategorie „KÖRPERWELTEN - Eine Herzenssache (Bremen)“.Bilder der Pokerrunde finden Sie unter diesen Links:
•    Bild 1: „Die Pokerrunde“
•    Bild 2: Pokerspieler „Offener Geist“
•    Bild 3: Pokerspieler: „Rückenfrei“
•    Bild 4: Pokerspieler „Der Abgezockte“

PressekontaktKÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache
Jeannine Rena Suero
Postamt 5, An der Weide 50, 28195 Bremen
medien@plastination.com

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